Für Gemeinden
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Tipps und Infos
Familienorientierte Gemeindepolitik
Kommunaler Familienpolitik kommt eine besondere Bedeutung für die zukünftige regionale und örtliche Entwicklung zu und stellt einen wichtigen Standortsfaktor dar. Zielsetzung ist die Schaffung einer Infrastruktur, die Familien bei der Erfüllung ihrer familienbezogenen Aufgaben stärkt und die Vereinbarkeit zwischen familiären und beruflichen Verpflichtungen erleichtert. Dadurch wird die Wettbewerbs- bzw. Zukunftsfähigkeit einer Region und Gemeinde gestärkt.
Beispielhaft
Gemeindeprojekt "Generationendorf"
Die Vernetzung von "alt und jung" wird seit 2003 in drei Salzburger Gemeinden modellhaft umgesetzt. Der Wissensaustausch zwischen den Generationen sowie die gegenseitige Unterstützung stehen dabei im Mittelpunkt.
Gemeinde Laer, Nordrhein-Westfalen
Im Herbst 2003 wurde Laer aufgrund der überdurchschnittlich hohen Geburtenrate von den deutschen Medien zur Vorzeigegemeinde erhoben. Durch den gezielten Ausbau von Betreuungseinrichtungen konnte ein vorbildhaftes Modell, zur besseren Vereinbarkeit von Familie und Beruf auf kommunaler Ebene geschaffen werden. Davon profitieren in der Gemeinde alle - Kinder, Eltern, Betriebe, Vereine und die Gemeindeverwaltung.
Bündnisse für Familie
Im Jahr 2004 gründete die damalige deutsche Bundesministerin für Familie, Senioren, Frauen und Jugend Renate Schmidt, die Initiative "Lokale Bündnisse für Familie". Lokale Bündnisse sind Zusammenschlüsse von Partnern aus Politik und Verwaltung, Unternehmen, Kammern und Gewerkschaften, freien Trägern, sozialen Einrichtungen, Kirchengemeinden, Initiativen etc.,. Ziel ist es, die Familien- und Kinderfreundlichkeit in Deutschland nachhaltig zu verbessern.
Audit familien- und kinderfreundliche Gemeinde
Im Jahr 2005 wurde auf Initiative des Bundesministeriums für soziale Sicherheit, Generationen und Konsumentenschutz das Audit familien- und kinderfreundliche Gemeinde entwickelt. Seit 2006 wird die Umsetzung der Maßnahme vom der Familie & Beruf Management GmbH durchgeführt
Lokale Agenda 21
Die Agenda 21 ist ein weltweiter Aktionsplan zur nachhaltigen Entwicklung und wurde 1992 bei der UN-Konferenz für Umwelt und Entwicklung in Rio de Janeiro beschlossen. Die Umsetzung erfolgt in den Gemeinden - auch Geschlechtergerechtigkeit und Vereinbarkeit von Familie und Beruf sind dabei zentrale Themen.
Zahlen und Fakten
Familienfreundlichkeit als Standortfaktor für Regionen
Im Auftrag des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend hat die Prognos AG die Wirkungsweise von regionalen und kommunalen Maßnahmen zu mehr Familienfreundlichkeit untersucht

